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USB Support unter DOS

17th Sep 2020

Ich beschäftige mich gerade wieder einmal mit alter Hardware, da mir ein Pentium II 366 MHz 64 MB-Ram, ein Toshiba Satellite 4080, untergekommen ist. Und natürlich kann man auf diesem Computer auch noch prima DOS installieren, da er über ein Diskettenlaufwerk verfügt und nicht zu schnell ist. Aber Netzwerk über PCMCIA, es gestaltet sich unter Windows for Workgroups schwierig. Also wäre es cool, viele Daten schnell austauschen zu können. Das Gerät verfügt immerhin bereits über einen USB 1.1 Anschluss.

Die gute Nachricht: es gibt tatsächlich einen nativen DOS USB-Treiber von Panasonic, der aktuellste aus dem Jahr 2004. Dies wurde zwar ursprünglich nur für deren eigene Geräte entwickelt, allerdings hat er sich als ziemlich Allgemein erwiesen und funktioniert auch mit vielen anderen Geräten.

Downloads:

Wir haben hier vier verschiedene ZIP-Dateien, die wir in unterschiedlicher Art und Weise einsetzen.


[config.sys]

DEVICEHIGH=USBASPI.SYS
DEVICEHIGH=DI1000DD.SYS


Dann wird der Rechner neu gestartet und USB sollte automatisch geladen werden. Wenn ihr einen Stick anschließt, sollte dieser via DI1000DD.SYS eingebunden und mit einem Laufwerksbuchstaben versehen werden. Es emfpiehlt sicht, den Stick wie eine Festplatte unter FDISK.EXE mit FAT 16 und 2047 MB Partitionsgröße zu formatieren, so gewährleistet man die beste Kompatibilität.

Sollten die Einträge in der CONFIG.SYS nicht zum Ziel führen und z.B. der Treiber nicht geladen werden, so kommt die nachfolgende ZIP-Datei zum Zuge. Bei meinem Notebook wurde der ursprüngliche Treiber (kein USB-Chipset erkannt) nicht geladen, und ich wählte einen anderen aus der ZIP-Datei USBASPIS.ZIP aus, mit diesem gelang die EInbindung problemlos. Das ganze funktioniert und MS-DOS 6.22 genau so wie unter FreeDOS 1.3 RC 2. Für Sie getestet.

Danke PANASONIC.